Posenmontage Waller

Posenmontage Waller

Posenmontage Waller

Posenmontage Waller – um einen Wels zu fangen, ist es wichtig, dass der Köder so natürlich wie möglich im Gewässer präsentiert wird. Nur so schöpft der Wels keinen Verdacht, nimmt den Köder auf und lässt sich überlisten. Für eine zielführende Köderpräsentation stehen dem Angler verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl. Die Posenmontage ist eine dieser Möglichkeiten. Posenmontage Waller bedeutet, dass ein Auftriebskörper genutzt wird, um den Köder in der Gewässerschicht zu halten, die man als effektiv einstuft.

Posenmontage Waller – wie ist sie aufgebaut?

Um das Thema Posenmontage Waller anzugehen, benötigt man zunächst alle grundlegenden Bestandteile der Montage. Dazu gehören ein kugelgelagerter Karabinerwirbel, eine Gummiperle, ein Blei mit Innenführung für die Schnur, ein Silikonstopper, eine Pose, sowie ein weiterer Karabinerwirbel.  Außerdem braucht man ein Vorfach, das man idealerweise etwa einen Meter lang lässt. So fällt die Tiefeneinstellung beim Angeln wesentlich leichter. Als Vorfachmaterial kommt entweder geflochtenes oder monofiles Vorfachmaterial zum Einsatz. Zum Knüpfen der Montage schiebt man zunächst einen der beiden Karabinerwirbel mit seinem hinteren Öhr aufs Vorfach. Danach folgen die Pose, der Silikonstopper, das Blei und die Perle, bevor der zweite Karabiner den Abschluss bildet und am Ende der geflochtenen und cirka 0,60 Millimeter dicken Hauptschnur befestigt wird. Im Groben war das schon alles, was bei der Thematik Posenmontage Waller in Bezug auf den Aufbau gesagt werden kann. Ergänzt werden kann noch, dass das Vorfach immer mit den Haken versehen werden sollte, die zum benutzten Köder passen. Bei toten Köderfischen sind Systeme aus Drilling und Einzelhaken sehr effektiv. Für Fischfetzen reicht ein einfacher Einzelhaken, beim Welsangeln mit Tauwürmbündel reicht ein Drilling. Obwohl auch hier mit Systemen aus zwei Haken gearbeitet werden kann. So lassen sich das Volumen des Wurmbündels und damit die ans Wasser abgegebenen Reize erhöhen.

Posenmontage Waller – wo kommt sie zum Einsatz?

Die unter dem Sammelbegriff Posenmontage Waller erläuterte Montage ist sehr flexibel einsetzbar. Wir haben für euch die drei gängigsten Anwendungsbereiche für Posenmontagen beim Welsangeln aufgegriffen und erläutert.

Posen zum Wallerangeln findest du hier: Wallerposen

Abspannen

Abspannen bedeutet, dass die Montage mit Hilfe eines Auslegers und einer Reißleine am gegenüberliegenden Ufer, oder an einer, aus dem Wasser ragenden Kontur befestigt wird. Dazu nimmt man sich eine ausgediente etwa 0,60 Millimeter dicke Geflochtene und befestigt sie an einem Ast, Baum oder Strauch, der sich am gegenüberliegenden Ufer befindet. Nun fährt man so lange mit dem Boot in Richtung des Angelplatzes, bis man den Platz erreicht hat, an dem später die Falle platziert sein soll. An genau dieser Stelle setzt man einen Schnitt und versieht das Ende der Auslegerschnur mit einem sogenannten Ausleger. Dabei handelt es sich um einen Auftriebskörper, der bewirkt, dass sie Auslegerschnur nach dem Biss eines Welses nicht absinkt und leichter auffindbar ist. Außerdem ist dieser Ausleger mit einem Karabinerwirbel versehen. Hier hängen wir eine 0,40 Millimeter dicke und circa zehn Zentimeter lange Monofile, die an beiden Enden mit einer Schlaufe versehen ist, ein. Die zweite Schlaufe findet ihren Platz im Wirbel, der sich über der Pose der eigentlichen Montage befindet. Dann fährt man zurück zum Angelplatz, stellt die Rute in den Halter, bringt das Ganze auf Spannung. Das Vorhaben Posenmontage Waller ist nun komplett umgesetzt und vorbereitet und das Warten auf den Biss kann nun beginnen. Wenn der Wels einsteigt, sprengt er gemeinsam mit dem Anhieb des Anglers die Reißleine, sodass der Wels frei ausgedrillt werden kann.

Bojenmontage

Eine andere Variante, die beim Thema Posenmontage Waller möglich ist, ist das Bojenangeln. Die Vorgehensweise ähnelt stark der vom Abspannen, mit dem Unterschied, dass nicht an einem Ast oder Strauch, sondern an einer Boje abgespannt wird. Eine Boje ist ein großer Auftriebskörper, der auf der Wasseroberfläche sitzt. Die Boje verfügt über eine oder zwei Ösen, über die die Auslegerschnur problemlos fixiert werden kann. Damit die Boje an Ort und Stelle bleibt, wird sie mit einem Seil und einem schweren Stein am gewünschten Platz im Gewässer fixiert.

Driftmontage

Beim Driftangeln auf Wels wird die Posenmontage im Umfeld des abtreibenden Bootes treiben gelassen. Man kann bei dieser Variante auf den Karabiner über der Pose verzichten, weil man die Montage ja diesmal nicht über eine Reißleine fixiert. Das Driften kann entweder mit einer oder mit mehreren Montagen ablaufen, wobei der Schwierigkeitsgrad mit einer steigenden Anzahl an Montagen zunimmt. Außerdem kann man sich optional dem Einsatz des Wallerholzes bedienen, was in manchen Gewässern den Unterschied ausmachen kann, wenn die Welse zunächst nicht so wollen, wie der Angler es gerne hätte.

Posenmontage Waller – welche Aufgabe hat die Pose?

Wenn man von einer Posenmontage für Wels spricht, kommt der Pose vor allem die Aufgabe zu, das Blei- und Ködergewicht zu egalisieren. Dadurch schafft es der Angler leichter, seine Schnur beim Durchspannen aus dem Wasser zu heben und gegen Treibgut resistent zu machen. Für die Bisserkennung sollte sich der Angler beim Thema Posenmontage ausschließlich auf die Rutenspitze verlassen, da sie einen ausgezeichneten und zuverlässigen Bissindikator darstellt.

Weitere tolle Montagen zum Wallerangeln findest du hier: Wallermontagen